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Vereinsausflug 2011 in den Harz
vom Fr. 30.9. bis Mo. 3.10.2011
Die Vorbereitungen durch Helmut, Gabi, Walter und Margret waren getroffen und sie versprachen einen interessanten Ausflug. Das Wetter sollte gut werden und bleiben.
So sind wir wegen der günstigen Lage des 3.Okt. schon Fr. 30.9. 13 Uhr in Oberschefflenz mit unserem Busunternehmer Knühl aus Seckach losgefahren Richtung Norden. Hagen unser Fahrer und Helmut begrüßten alle recht herzlich im
Bus. Das tatrationelle Sektfrühstück gab es später auf einem Rastplatz da wir ja schon Mittag hatten. Noch vor dem Sekt hat Kerstein eine Runde von ihren Nussecken ausgegeben die immer vorzüglich sind. Die Autobahnen
waren vor dem langen Wochenende recht voll und so war es schon dunkel als wir im Hotel Walpurgis Hof in Hahnenklee ankamen. Das Abendessen war hervorragend, danach liesen wir den Tag ausklingen. Am Sa. früh gab es ab 8 Uhr ein
reichhaltiges gutes Frühstück. Damit alles klappt hat die Chefin uns allen persönlich gezeigt wo wir Platz nehmen sollten. Das war eine interessante Neuerung. Nach dem Frühstück machten wir uns pünktlich um 9:30 Uhr auf den Weg
zum ersten Ausflugsziel, das Besucherbergwerk
Erzgrube Büchenberg. Dort angekommen bei sonnigen Wetter wurden wir gleich empfangen und los ging es in den Berg. Das Bergwerk wurde 1970 geschlossen und 1989 wieder als Besucherbergwerk eröffnet. Über den ehemaligen Seilbahneingang fuhren wir ein auf die erste Sole, der Führen erklärte die Funktion des Bergwerkes und die der techn. Geräte und führte sie dann auch vor. Es war sehr informativ und eine harte Arbeit für die Bergleute die dort gearbeitet haben. Nach der Führung strafen wir uns zum Steigermahl im Tzscherperraum. Ein nicht zu großer Raum für uns vorbereitet mit einem deftigem Vesper , einem Schnaps und Getränken in Kerzenschein gehüllt. Man musste sich schon deshalb wohl fühlen und so kam es auch, mit zunehmender Zeit und einigen von den guten Schnapsen, dem guten Bier und dem sehr guten Essen wurde die Stimmung immer besser, die Mannschaft vor Ort hatte noch einige gute Sprüche und Ratschläge parat und so verflog die Zeit. Um auch etwas aus unserer Kultur in den Harz zu bringen haben dann alle das Badener Lied und einige andere Lieder angestimmt. Nach zwei Stunden war dann leider Schluss und wir machten uns wieder auf den Weg aus dem Berg zum Buss. Nächster Besichtungspunkt war der Windbeutelkönig am Okerstausee. Hier gab es etwas gegensätzliches zum deftigen Steigermahl, den Windbeutel in sehr sehr vielen Varianten. Eine war zum Beispiel ein Lachswindbeutel den Manfred ausprobiert hat, er hat ihn gut gefunden. Die meisten hatten die süße Variante bestellt. Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel wo das Abendessen schon auf uns wartete. Noch satt vom Windbeutel hat es dann doch sehr gut gemundet. Nach der Planung von Helmut war der Tag noch nicht zu Ende. Wir fuhren noch einmal los nach Goslar um dort die Frau des Nachtwächters zu treffen. Da unsere Gruppe sehr groß war kamen gleich zwei Frauen des Nachtächters. Sie erzählten so manche interessante und schmunzelnde Geschichte über die zurückliegenden Jahrhunderte bei einem Rundgang durch Goslar. Es zeigte sich dass Goslar sehr viele sehenswerte Ecken hat und auch Kneipen in alten Gemäuern die es sich lohnt zu besuchen. Als Abschluss zur späten Stunde gab es dann noch ein Glas Sekt mit Schuss ( Feuerstein ). Noch Samstags kamen wir wieder im Hotel an dass schon in die Nacht gehüllt war. Auf der Terrasse nahmen wir unseren Nachttrunk bei lauen Temperaturen. Der Sonntagmorgen startete wie der Samstag unser Ziel war Wernigerode. Dort angekommen wurden wir von zwei Stadtführerinnen in Empfang genommen und durch die Stadt geführt mit viel Information zu der sehenswerten Stadt mit Schloss. Nach der Führung galt es die Stadt selbst weiter zu erkunden. Viele nutzten auch die Zeit um sich bei Sonnenschein und milden Temperaturen einen Platz im Freien zu suchen um etwas zu Essen und zu trinken. An diesem Tag waren auch zahlreiche Geschäfte geöffnet was zum Einkaufen lockte. Um 14 Uhr fuhren wir dann weiter Richtung Brocken zur Station Drei Annen Hohne. Dort angekommen war schon sehr reger Betrieb auf dem Bahnhof der Schmalspurbahn. Die Züge der Harzbahn werden mit Dampfloks betrieben die immer sehenswert sind und so hatten wir Gelegenheit einige Ein- und Ausfahrten zu sehen bis unser Zug in dem wir einen Wagen reserviert hatten abfuhr. Die Strecke geht landschaftlich sehr schön durch Tannenwälder und Felsformationen Richtung Brocken. An der Station Schierke mussten wir dann sehr lange warten bis 3 Züge vom Brocken kommend durchgefahren sind, da die Strecken alle Eingleisig sind. Weiter ging es dann parallel zum Fußweg stetig ansteigend zum Brocken. Auf halbem Weg mussten wir noch einmal warten bis ein Gegenzug in einem Abstellgleis angekommen war. Oben angekommen war die Sicht wunderbar. Vom Bahnhof auf den Gipfel waren es nur wenige Meter und so konnten alle die Weitsicht genießen. Am Gipfel machten wir dann auch unser Gruppenbild vom diesjährigen Ausflug. Anschließend machten wir uns auf Richtung Bahnhof um nachzusehen wann unser Zug bereit stand zur Rückfahrt. Wegen dem Starken Aufkommen wurden viele Züge in den Fahrplan eingeschoben und so waren die gebuchten Abfahrzeiten nicht sicher. Die Rückfahrt ging dann zügig von statten und so waren wir am frühen Abend zurück in unserem Hotel. Das Abendessen war wieder sehr gut und auch das ausklingen lassen des Abends war sehr schön. Am nächsten Morgen war dann schon wieder Kofferpacken angesagt und nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat. In Nordhaus legten wir unseren ersten Halt ein bei der Traditionsbrennerei Nordhäuser bekannt durch die Werbung mit dem Huhn. Die Führung war sehr informativ und heiter durchgeführt. Man erfuhr an der Anzahl an Brennereien ( 108 in früheren Jahren ) dass wir im Land des Doppelkorn sind. Die anschließende Verkostung der Produckte war sehr schön und gut, waren sich doch fast alle nicht sicher wie das mit den vielen Schnapssorten ausgehen würde. Aber es kam anders, die Schnäpse und Liköre waren sehr gut und in nicht zu großen Mengen zum Verzehr bereit. Die dazu passenden Trinksprüche machten die Sache dann immer lockerer und schöner. Das nächste und auch letzte Ziel war die Barbarossahöhle im Kyffhäusergebirge. Auf dem Parkplatz am Buss gab es Heise Würste mit Brot in die Hand von unserem Fahrer Hagen. Es ist eine wirklich sehenswerte Höhle die gut erreichbar ist und sich zu unseren Höhlen mit Tropfsteinen doch stark unterscheidet. Aus der kühlen Höhle zurück fuhren wir endgültig , nur kurz zu von einen Kaffee Stop unterbrochen Richtung Sennfeld zu Udo dem Engelwirt um dort Abschluss zu feiern. Im Buss bedankte sich noch Hagen bei allen dass sie mit Ihm gefahren sind was alle mit einer Sammlung entgegneten. Helmut bedankte sich bei Hagen für das gute und sichere Fahren und die angenehme Art die Hagen hat und allen Teilnehmern für die Teilnahme. Das Essen hatte Helmut und Gabi schon den Tag über abgefragt wer was möchte und so waren wir kaum eingetroffen waren die Ersten schon beim Essen. Eckhard bedankte sich bei Helmut, Gabi, Walter und Margret für die Ausarbeitung , Vorbereitung und sehr guten Durchführung des Ausfluges und erwähnte vier Höhepunkte des Ausfluges, das Steigermahl im Besucherberwerk, die Fahrt und Aussicht auf dem Brocken, die Besichtigung mit Verkostung der Brennerei Nordhäuser und das über die dreieinhalb Tage wunderschöne Wetter. Markus und Eckhard überreichten noch Sekt für die Organisatoren für die Nacharbeitung der Reise dass dies besser von der Hand geht. Für nächstes Jahr werden unsere 4 Organisatoren sich wieder etwas einfallen lassen, wir freuen uns schon darauf. Es war wieder eine wunderschöner Ausflug der bestimmt noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben wird !!! . (e.h.)
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